Franz-Stock-Komitee für Deutschland e.V.

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Prof. Dr. Rüdiger Althaus

Vortrag Friedensgottesdienst Libori 25. Juli 2014 (Paderborn)
Abbé Franz Stock. Ein Wegbereiter der Aussöhnung

Festvortrag Arnsberg-Neheim 20. September 2014
50 Jahre Franz Stock-Komitee
Abbé Franz Stock. Erbe und Auftrag für Europa

Fastenpredigt, Bochum, 21. Februar 2016

 

Dieter LanzAm 1. März 1998 wurden in der Kathedrale von Chartres die Feierlichkeiten zum 50. Todestag dieses deutschen Priesters begangen. Das Pontifikalamt wurde vom Erzbischof von Paris, Kardinal Lustiger, zusammen mit vielen französischen und deutschen Bischöfen gefeiert.

Dr. Meinulf Barbers Friedensbemühungen im Quickborn
von Dr. Meinulf Barbers

Franz Stock wurde seit seiner Schulzeit von den geistigen und geistlichen Idealen des Quickborns geprägt. Durch diese Quelle erhielt sein friedenstiftendes Lebenswerk die gradlinige Ausrichtung und schöpferische Kraft.

(Überarbeitete und ergänzte Fassung eines Referates, das der Verfasser beim Frühlingstreffen 2016 des Quickborn am 5. März auf Burg Rothenfels gehalten hat)

P. Robert Jauch OFM  P. Dietrich Esser OFM erkannte im entscheidenden Augenblick den Wert des Tagebuchs

von P. Robert Jauch OFM

Pierre AndreAnsprache des Chanoine Pierre Andre, Domherr der Kathedrale von Chartres, bei der Verleihung des Elise-Kühn-Leitz-Preises durch den Bundestagspräsindenten Dr. Jenninger am 1. Mai 1988 beim 33. Kongress der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Arnsberg-Neheim.

[Übersetzung: Dieter Lanz]

 

Herr Präsident,

zu der Zeit, als er Apostolischer Nuntius in Frankreich war, hat seine Exzellenz Monsignore Roncalli, als er von Abbé Franz Stock sprach, gesagt: „Franz Stock, das ist nicht ein Name, das ist ein Programm.“

Das Verhalten dieses deutschen Priesters, dessen Gedächtnis wir in diesen Tagen in seinem Heimatland begehen, beweist es bis zur Gewißheit. Das Wort „PAX“, welches seinen Grabstein in der Kirche Saint-Jean-Baptiste in Chartres beherrscht, faßt in der Tat sein ganzes priesterliches Leben zusammen.

Wegbereiter der Aussöhnung
von Klaus Huwe / Rheinischer Merkur 27.02.1998

Drei grob behauene Holzkisten zum Abtransport der Leichen, fünf morsche Holzpfähle, von den Kugeln des Hinrichtungskommandos durchsiebt, kaum mehr leserliche Botschaften, eingeritzt in das verblassende Blau der Wände - das ist das beklemmende Bild, das sich dem Besucher in der "Kapelle der zum Tode Verurteilten" auf dem Mont-Valerien im Westen von Paris bietet. Nicht weit entfernt erinnert auf einer Lichtung innerhalb der Festungsanlagen eine Bronzetafel daran, dass in der Zeit der deutschen Besatzung hier Tausende Franzosen und Ausländer den Tod gefunden haben - Widerstandskämpfer, Geiseln, Juden.

Von Pater Johannes Braß

Anfang des Jahres war in der Neusser Stadtbibliothek eine Ausstellung zu Abbé Franz Stock zu sehen, die 50 Jahre nach einem Tod sein Wirken dokumentiert. Der 1904 bei Arnsberg geborene Geistliche hatte sich in Frankreich als Seelsorger um Gefangene und zum Tode Verurteilter gekümmert. Der deutsche Priester gilt als einer der Wegbereiter der deutsch-französischen Versöhnung und Freundschaft.

Rundschau am Sonntag 8.10.1998

Abbé Franz Stock, deutscher Priester im besetzten Paris, gab Trost in den Folterkellern der Gestapo und begleitete Hunderte von Widerstandskämpfern und Geiseln in den Tod. Er lebte für die Aussöhnung und starb mit 44 Jahren, ohne zu wissen, dass er gesiegt hatte.

Die Nachricht kommt am Sonntag Nachmittag per Telefon: "Morgen um halb vier Sportfest." Der Code ist ebenso makaber wie grausig und bedeutet, dass es im Morgengrauen Hinrichtungen geben wird. Aber diesmal sind es nicht acht oder zwölf Männer, die erschossen werden sollen. Diesmal sind es hundert.

Predigt von Pater Gabriel Nissim, OP
am Donnerstag, den 9. Mai 2002

von Jean Mercier, Chartres

Am 05. Juni 1947 wurde das Stacheldrahtseminar aufgelöst. Die letzten 369 Seminaristen sollten ihren Regens nie wiedersehen. Franz Stock kehrte nach Paris zurück und wartete auf eine baldige Entlassung. Er hatte weiterhin den Status eines Kriegsgefangenen. Er blieb, um sich um die Deutschen zu kümmern, die als freiwillige Arbeiter in Frankreich zurückbleiben wollten.

Das Mosaik von Gabriel und Bruno Loire für Abbé Franz Stock
von Hans Joachim Schröder

Der Glasmaler und Maler Gabriel Loire, starb am 27.12.1996 in Chartres im Alter von 92 Jahren. In der letzten Zeit vor seinem Tod beschäftigte der Künstler sich intensiv - man muss sagen: auf dieselbe leidenschaftlich engagierte Weise, wie sie für sein gesamtes Schaffen charakteristisch war - mit der Lebensgeschichte und dem Wirken des Abbé Franz Stock.

Fernseh- und Radiobeiträge über Franz Stock

Der deutsche Gefangenenpriester Franz Stock - Erinnerungen eines Inhaftierten

Marcel Le Roy
Ansprache in der Kirche Saint-Jean-Baptiste in Rechèvres am 28.02.1998

Übersetzung: Barbara Wilms, Arnsberg

Seit meinen Inhaftierungen wußte meine Familie nicht, was aus mir geworden war, und meine beiden Schwestern fanden meine Spur dank des deutschen Gefangenenpriesters von Fresnes, Franz Stock.

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Übersicht der wesentlichen Bücher und Broschüren über Franz Stock, die bisher veröffentlicht wurden:

Joseph FollietNachruf auf Franz Stock von Joseph Folliet - In „Werkblätter - Bundesrundbrief des Quickborn", Mai 1948, steht ein aus der französischen Zeitschrift „Temoignage Chretien" vom 4. April 1948 übersetzter Beitrag von Stocks Freund Joseph Folliet (damals Professor an der katholischen Universität Lyon und einer der führenden Repräsentanten des katholischen Frankreich), in dem es u.a.. heißt:

„Er hieß Franz Stock und war Priester Jesu Christi.